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3 Wochen

Krankschreibung ab dem 1. Krankheitstag soll jetzt also mit dazu beitragen, das ,,Land wieder flott zu machen''. 🧐
Grundsätzlich ist es ja begrüßenswert, dass die Bundesregierung das Problem von zu vielen Kranktagen in Deutschland (in der Arbeitswelt) erkannt hat und für Abhilfe sorgen möchte. Die Gesundheit der Bevölkerung ist ihnen wichtig - oder nicht?
Man könnte erstmal den Ursachen für die Krankheitstage auf den Grund gehen und dann Lösungen entwickeln. Würde man sich Zahlen und Effiziens des Gesundheitswesens anschauen, könnte man beispielsweise zu dem Schluss kommen, dass aufgrund langer Wartezeiten auf Facharzttermine und Diagnostik sowie auf Therapieplätze viele Arbeitnehmer länger ausfallen als nötig.
Man könnte auch erstmal Prävention stärken statt weg zu sparen, Gesundheitsförderung in allen politischen Entscheidungen mitdenken wollen, Hitzeschutz und Klimaschutz ernst nehmen.
Man könnte die Steuern auf ungesunde Lebensmittel erhöhen, Werbung für ungesunde Produkte untersagen, Sport- und Bewegungsangebote fördern, Turnhallen sanieren, Schwimmbäder nicht verkommen lassen und Menschen (besonders bereits Kinder wäre schön) gute Angebote für Bewegung und Sport machen.
Ach, was wäre nicht alles denkbar, um Gesundheit zu fördern - oder von mir aus auch die Leistungsfähigkeit der Menschen zu verbessern.
Aber das wären ja alles wieder ,,linksgrüne Bevormundung'' 🤓
Man könnte Bereiche anschauen, in denen die Fehlzeizen besonders hoch sind (zum Beispiel Pflege: Duchschnitt 30 Tage) und sich um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen (z.B. Personalbemessungm, Refinanzierung der Tariflöhne sichern, beriebliche Gesundheitsförderung stärken) bemühen - ach nee, das will man ja gerade genau nicht 😕
Herr Merz hat die Ursache schon erkannt: Es ist die telefonische Krankschreiben, die dafür sorgt, dass viele Menschen langfristig erkranken und im Durchschnitt knapp 15 (zu viele) Tage im Jahr nicht arbeiten können. Herzlichen Glückwunsch für diesen Gestaltungsmut und diesen großen wirtschaftskompetenten Wurf.
Ich frage mich, wer berät diese Regierung? Welche Arbeitgeberverbände halten das für eine gute Idee?
Arbeitgeber, die die Krankschreibung ab dem 1. Tag für sinnvoll halten, können dies doch bereits einfordern.
Wer meint, dass dieses Instrument und die Pflicht, persönlich in der Praxis erscheinen zu müssen wirklich signifikant die Zahlen ändert?
Ich persönlich erwarte noch höhere Zahlen, denn zum einen werden so auch kurze AUBs erfasst, die vorher gar nicht in der Statistik aufgetaucht sind und zum anderen wird wohl kaum ein Arzt nur einen Tag krank schreiben, wenn der Patient bereits 3 Stunden im Wartezimmer gesessen hat. Und dann sind da noch die weitere Überlastung der Arztpraxen und Notfallambulanzen, also auch mehr Kosten an der Stelle.
Als Arbeitgeber werden wir das nicht umsetzen - also noch eine Betriebsvereinbarung schließen. Das muss die Entbürokratisierng sein, die uns versprochen wurde. Weniger anzeigen
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Krankschreibung ab dem 1. Krankheitstag soll jetzt also mit dazu beitragen, das ,,Land wieder flott zu machen. 🧐 
Grundsätzlich ist es ja begrüßenswert, dass die Bundesregierung das Problem von zu vielen Kranktagen in Deutschland (in der Arbeitswelt) erkannt hat und für Abhilfe sorgen möchte. Die Gesundheit der Bevölkerung ist ihnen wichtig - oder nicht?
Man könnte erstmal den Ursachen für die Krankheitstage auf den Grund gehen und dann Lösungen entwickeln. Würde man sich Zahlen und Effiziens des Gesundheitswesens anschauen, könnte man beispielsweise zu dem Schluss kommen, dass aufgrund langer Wartezeiten auf Facharzttermine und Diagnostik sowie auf Therapieplätze viele Arbeitnehmer länger ausfallen als nötig. 
Man könnte auch erstmal Prävention stärken statt weg zu sparen, Gesundheitsförderung in allen politischen Entscheidungen mitdenken wollen, Hitzeschutz und Klimaschutz ernst nehmen.
Man könnte die Steuern auf ungesunde Lebensmittel erhöhen, Werbung für ungesunde Produkte untersagen, Sport- und Bewegungsangebote fördern, Turnhallen sanieren, Schwimmbäder nicht verkommen lassen und Menschen (besonders bereits Kinder wäre schön) gute Angebote für Bewegung und Sport machen.
Ach, was wäre nicht alles denkbar, um Gesundheit zu fördern - oder von mir aus auch die Leistungsfähigkeit der Menschen zu verbessern. 
Aber das wären ja alles wieder ,,linksgrüne Bevormundung 🤓
Man könnte Bereiche anschauen, in denen die Fehlzeizen besonders hoch sind (zum Beispiel Pflege: Duchschnitt 30 Tage) und sich um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen (z.B. Personalbemessungm, Refinanzierung der Tariflöhne sichern, beriebliche Gesundheitsförderung stärken) bemühen - ach nee, das will man ja gerade genau nicht 😕
Herr Merz hat die Ursache schon erkannt: Es ist die telefonische Krankschreiben, die dafür sorgt, dass viele Menschen langfristig erkranken und im Durchschnitt knapp 15 (zu viele) Tage im Jahr nicht arbeiten können. Herzlichen Glückwunsch für diesen Gestaltungsmut und diesen großen wirtschaftskompetenten Wurf.
Ich frage mich, wer berät diese Regierung? Welche Arbeitgeberverbände halten das für eine gute Idee? 
Arbeitgeber, die die Krankschreibung ab dem 1. Tag für sinnvoll halten, können dies doch bereits einfordern. 
Wer meint, dass dieses Instrument und die Pflicht, persönlich in der Praxis erscheinen zu müssen wirklich signifikant die Zahlen ändert?
Ich persönlich erwarte noch höhere Zahlen, denn zum einen werden so auch kurze AUBs erfasst, die vorher gar nicht in der Statistik aufgetaucht sind und zum anderen wird wohl kaum ein Arzt nur einen Tag krank schreiben, wenn der Patient bereits 3 Stunden im Wartezimmer gesessen hat. Und dann sind da noch die weitere Überlastung der Arztpraxen und Notfallambulanzen, also auch mehr Kosten an der Stelle. 
Als Arbeitgeber werden wir das nicht umsetzen  - also noch eine Betriebsvereinbarung schließen. Das muss die Entbürokratisierng sein, die uns versprochen wurde. Weniger anzeigen
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