Hauspflegeverein e.V. Bielefeld

Pflegehilfsmittel und technische Hilfen

Erleichterung der Pflegesituation

Zur Erleichterung der Pflegesituation zu Hause haben Pflegebedürftige und die Pflegenden Anspruch auf Pflegehilfsmittel und auf technische Hilfen. Für Verbrauchsmaterialien (z.B. Inkontinenzversorgung) übernehmen die Pflegekassen maximal 40 Euro monatlich. Bei den technischen Hilfsmitteln wird in der Regel das zur Verfügung gestellt, was nötig ist, um einen Pflegebedürftigen angemessen zu versorgen (z. B. Badewannenlifter, Pflegebett, Toilettenstuhl etc.).

Der behandelnde Arzt stellt eine Verordnung über das Hilfsmittel aus. Das Rezept wird entweder an die Pflegekasse oder an ein Sanitätshaus weitergeleitet. Viele Kranken- bzw. Pflegekassen haben eigene Lager oder Sanitätshäuser, deshalb fragen Sie bei Ihrer Kasse nach, wie diese es handhabt. Die Pflegekasse prüft den Bedarf und beauftragt den entsprechenden Dienst. Sie können technische Hilfsmittel auch erhalten, wenn Sie nicht in die Pflegeversicherung eingestuft sind – z.B. ein Badewannenlifter bietet vielen wieder so viel Sicherheit, dass sie ohne Hilfe baden können.
 
Weitere Leistungen:
Neu: Zuschuss für Personen in einer selbstorganisierten ambulant betreuten Wohngemeinschaft monatlich 214 Euro pro Person.
 
Pflegeberatungseinsätze:
Die Pflegekassen übernehmen die Kosten für die Pflichteinsätze eines Pflegedienstes für die Bezieher von Geldleistungen.
 
Pflegegeld im Todesfall: 
Die Pflegekassen zahlen im Sterbemonat für den vollen Monat das Pflegegeld.